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Gaming … auch für Eltern

Geschrieben von Ronny Vom April - 4 - 2013 Kommentar

Im Weltall, sagen sie, hört Dich niemand schreien,,, sie liegen falsch. BEKÄMPFE DIE ANGST….als ich diese Message zu Aliens Colonial Marines im TV sah, dachte ich ; cool, dass ist ja mal ein Versprechen für ein Spiel mit Gegnern vor denen ich mich wirklich fürchte. Ob ich die Angst besiegt habe und da draussen wirklich Schreie gehört habe, Du erfährst es in diesem Bericht

Aliens_Colonial_Title_01Historisches
Aliens: Colonial Marines hat eine lange Entwicklungszeit hinter sich. Am 11.12.2006 kündigte Sega an, dass man die Rechte am Alien Franchise erworben hätte und 4 Tage später verkündete Gearbox Software dass man zusammen mit Sega an einem neuen Alien Titel arbeite. Im Februar 2008 wurde erstmals der Titel Aliens: Colonial Marines genannt und am 12.02.2013 erschien das Game dann endlich offiziell. Insgesamt kann man also davon ausgehen, dass an diesem Spiel ca. fünf Jahre rum-ge-frickelt wurde. Das sind zwar nicht die 14 Jahre die Duke Nukem forever hinter sich hat, aber es doch ne recht ziemlich lange Zeit.

Die Geschichte zu Aliens: Colonial Marines wurde von Bradley Thompson und David Weddle geschrieben. Die Beiden sind auch bekannt als Autoren von Battlestar-Galactica.

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Da es anscheinend ein paar Alien-Freaks unter den Gearbox Angestellten gibt, hat man sich große Mühe gegeben, die Setting sowie die Außen- und Innenareale der Sulaco und von LV-426 nachzubilden. Die im Spiel vorkommende Kulisse und zum Teil auch kleine Hinweise in der Story bassieren also auf Originalen des echten Filmsets.
Zudem wurde Syd Mead engagiert. Der Mann hat am Film „Aliens – Die Rückkehr“ gearbeitet und ergänzte die Sulaco im Spiel um Berreiche die im Film nicht zu sehen waren.

Aliens_Colonial_Marines_02

Die Story in der Übersicht
Hmm, also eigentlich könnte ich hier einfach schreiben; „Marines retten, Xenomorphs und menschliche Feinde wegnieten und mehr oder weniger an einem Stück am Leben bleiben“ tut’s zur Story. Dann werden unsere Story-Beschreibungen zu Ego-Shootern aber bald alle so ausschauen und darum gebe ich mir hier mal ein wenig Mühe ;
Du bist der heroische Marine Corporal Winter und wirst meistens von bis zu drei knallharten NPC Marines auf Deiner Suche nach Deinen vermissten Kameraden unterstützt. Im Verlauf des Spiels schleichst Du durch schaurige Gänge und endlose Koridore. Selbstschussanlagen, sowie die Schurkensoldaten der Firma Weylan-Yutani-Corporation plus natürlich die Aliens machen es Dir schwer da draussen nicht zu schreien und die Angst zu unterdrücken. Aber he Soldat, wir schreien da draussen nicht, weil es gemäss neusten Informationen auch im All gehört wird und du bist ein Marine und Du weisst was Du in solchen Fällen zu tun hast ; Marines retten, Xenomorphs und menschliche Feinde wegnieten und mehr oder weniger an einem Stück am Leben bleiben.

Aliens_Colonial_Marines_03Fahrzeuge
Nope mit einem racing Car in der U.S.S. Sulaco rumkruven geht nicht wirklich, da machst Du viel zuviel kaputt, vor allem von dem Zeugs das wir noch brauchen könnten. Auf dem Planeten LV-426 wo man zwar rumbrettern könnte, stehen auch keine racing Cars herum. Ein paar Kampfwagen, Panzer und andere schwere Boliden stehen da schon rum, aber es scheint als wäre das ganze Fahrzeugs-zeugs irgendwie kaputt. Könnte an der nukleraren Explosion liegen die Ripley seinerzeit ausgelöst hat um den Xenomorphs den Garaus zu machen. Wie dem auch sei, das einzige Vehikel mit dem man sich vergnügen darf ist eine Art Gabelstabler und damit darf man nicht rumbrettern sondern nur fette Xenomorphs niederknüppeln. Ist also nicht wirklich was los mit Fahrzeugen in Aliens: Colonial Marines. Hier wird gelaufen und nicht faul vor sich hingefahren, aber he Soldat, Du bist ein Marine und die Aufgabe eines Marines ist es Marines retten, Xenomorphs und menschliche Feinde wegnieten und mehr oder weniger an einem Stück am Leben bleiben.

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Waffen
Oja, hier können wir was bieten. Waffen gibt es genügend, ist ja schliesslich auch ein Shooter Game um das es hier geht. Was aber wirklich wichtig ist, ist das es sich sogar schon in der schwächsten Version der Guns um Knarren mit genügend Wums handelt, um auch dem abscheulichsten, paarungsbereiten Xenomorph eine volle Breitseite vor den Latz zu knallen die sich gewaschen hat.
Hier eine Auswahl der Guns :

Aliens_Colonial_Marines_W_Dienstpistole // Dienstpistole //
Kann als Seitenwaffen eingesetzt werden.
Aliens_Colonial_Marines_W_Kampfgewehr // Kampfgewehr //
Kann als primär und sekundär Waffe eingesetzt werden.
Aliens_Colonial_Marines_W_Kampfpistole // Kampfpistole //
Kann als Seitenwaffen eingesetzt werden.
Aliens_Colonial_Marines_W_Maschinenpistole // Maschinenpistole //
Kann als primär und sekundär Waffe eingesetzt werden.
Aliens_Colonial_Marines_W_Pulsgewehr // Pulsgewehr //
Kann als primär und sekundär Waffe eingesetzt werden.
Aliens_Colonial_Marines_W_Schrotflinte // Schrotflinte //
Kann als primär und sekundär Waffe eingesetzt werden.
Aliens_Colonial_Marines_W_Sturmgewehr // Sturmgewehr //
Kann als primär und sekundär Waffe eingesetzt werden.

Die primär und sekundär Waffen können mit weiteren Funktionen wie Schrottflinte, Flammenwerfer, Minenwerfer und Granatwerfer aufgewertet werden und natürlich gibt es noch die anderen üblichen Killer-Gadgets wie Flammenwerfer, Claymore’s, Handgranaten etc. Alles in allem also ein recht ansehnliches Arsenal an ausgesuchtem Mörderinventar, aber he Soldat, Du bist ein Marine und die Aufgabe eines Marines ist es Marines retten, Xenomorphs und menschliche Feinde wegnieten und mehr oder weniger an einem Stück am Leben bleiben …. und das soll auf keine Fall mit schlechter Ausrüstung geschehen, schliesslich bist Du ein Marine und die Aufgabe eines Marines ist es …..naja Du weisst schon…

Gameplay
Du weisst was jetzt kommt, oder ?
Marines retten, Xenomorphs und menschliche Feinde wegnieten und mehr oder weniger an einem Stück am Leben bleiben …. aber das wäre jetzt schon ein wenig billig, oder ?
Wäre auch nicht fair dem Spiel gegenüber denn obwohl im Internet die schlechten Kritiken über das Spiel wahrscheinlich in der Mehrzahl sind, fand ich das Spiel gar nicht mal sooo schlecht.

Aliens_Colonial_Marines_05Klar das Gameplay ist einfach gestrickt ; Alles umnieten was einem ungefragt von der Seite anquatscht, möglichst wenig an Lebensenergie verlieren und nachladen, Mediboxen suchen, Munition suchen weiterballern, weiterleben. Soweit so gut, dass ist die übliche Beschreibung für den üblichen Shooter und genau das ist das Problem mit dem Spiel. Das Ganze ist einfach zu normal, zu banal, vor allem in Anbetracht der Tatsache das man hier mehr rausholen könnte, es geht schliesslich um die ultimativen Killerspezies im Universum, die Xenomorphs. Die kommen dann auch promt daher und zwar in rauhen Massen. Aber so dämlich wie sich die sonst so grazilen und intelligenten Xenomorphs in Aliens: Colonial Marines von den Krallen holen lassen, erbarmt sich bald das noch so härteste Gamer-Herz und es kommt schon fast sowas wie Mitleid für die armen Aliens auf…

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Wahrscheinlich ist dies ein wesentlicher Punkt für die vielen schlechten Kritiken. Gearbox, mann muss die Viecher hassen, die sind gemein, brutal, hinterschlagen und deren Fortpflanzungsmethoden stehen nicht im Einklang mit dem was wir als Leben bezeichnen (wenigstens nicht für den Wirt). Da zudem noch Grossmeister H.R.Giger seine Finger beim Design der Kreaturen im Spiel hatte, kann man schon fast sicher sein das man für die Bestien alles empfindet, ausser Mittleid. In „Aliens: Colonial Marines“  kommen aber einfach viel zu viele von den Xenomorphs und die sind dazu noch dümmer als ein ErdbeermarmeladeBrotmitHonig. Die einen spucken unsere Protagonisten aus der Ferne mit Säure an, andere schleichen herum und kraulen Dich von der Seite und die dritte Art läuft frontal auf Dich zu während dem sie leise „Tora! Tora! Tora!“ vor sich hinkrächzt.

Aliens_Colonial_Marines_07

Nicht viel anders verhält es sich mit dem menschlichen Gegnern, den Soldaten der Weylan-Yutani-Corporation. Die schleichen auch die ganze Zeit im Spiel herum und treiben irgendwas von dem ich das Gefühl habe das es wirklich übel ist…irgendwas mit Xenomorphs als Biowaffen heranzüchten, könnte wahrscheinlich die ganze Menscheit und das restliche Leben im Universum auslöschen, aber, so ungeschickt wie die knuffen Kerlchen von der Weylan-Yutani-Corporation sich verhalten,  erbarmt man sich auch bald derer. Die stehen da, gucken um die Ecke und Baff, einer weniger, und Baff, da der Nächste und Baaafff, da der Nächste. Das funkt sogar fast über den ganzen Bildschirm, da Einer und Baff und da Einer und Baff und weg,,,(heeee, das hatten wir doch schon mal, Moorhuhn hies das Spiel glaube ich..)Aliens_Colonial_Marines_08
Ab und an gibts dann aber auch mal ne kleine Pause von dem herum-getöte. Eine der besten Szenen im Spiel fand ich als man alleine und ohne Waffen durch eine Art Schacht laufen müsste und üble Xenomorphs aus der Decke oder der Wand preschen um Corporal Winter als Brutkasten für die nächste Generation vorzubereiten. Als Orientierungs-Hilfe dient einem übrigens der Hand-Scanner-Radar. Das Ding zeigt neben aktuellen Zielen auch Bewegungen durch Freunde oder Feinde an und pfeift bei Annäherung ganz unheilvoll vor sich her.

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Was von Gearbox sicher nett gemeint war, aber im Endeffekt auch viel von der Spannung wegnimmt ist die NPC KI die fast immer mitläuft. Der Kerl ist einfach unverwundbar. Da kann man Salven von Geschossen in den Mann reinballern und der zuckt nicht mal mit der Wimper. Kommt so ein grosser fetter Xenomorph auf die KI zu und krallt sich ein saftiges Stück Leber, Herz oder Niere, macht das der KI ebenfalls einen Dreck aus. Stattdessen steht er da und pumpt Blei in die Viecher, während dem unser Protagonist Corporal Winter schon umfällt wenn ne Katze mit Erkältung zwei Meter neben uns mit den Augen rollt. Zeitweise trollen sich bis zu drei von den KI’s mit einem herum und da bietet sich doch folgende Taktik an : Sich neben den KI’s verstecken, weinen wie ein kleines Mädchen und hoffen das die KI’s die Feinde umnieten bevor unsere Lebensenergie auf Null ist…? Da hat zwar nicht viel mit „Angst unterdrücken“ zu tun, aber wenigstens haben wir damit den Teil mit dem Schreien bestätigt.

Nichtsdestotrotz, wie oben schon erwähnt; ich fand das Spiel nicht sooo schlecht. Hab schon dümmere KI’s gesehen und das Verhalten der Gegner könnte auch ein Zeichen dafür sein, das die WOLLEN das wir sie abknallen. In „Per Anhalter durch die Galaxis“ gabs doch auch ein Tier das sich selber serviert hat WEIL ES DAS SO WOLLTE. Vielleicht ist es hier ähnlich und wir wissen es einfach nicht besser.

Was mich persönlich an Aliens: Colonial Marines gefesselt hat, ist die Atmospähre des Spiels. Die Xenos vertecken sich ab und an recht geschickt bevor sie einem unerwartet ein Stück Fleisch von der Rippe kratzen. Ich hab mich auch ein paar mal wirklich richtig erschreckt weil da plötzlich ein Xeno vor mir stand, obwohl er das da gar nicht dürfte. Die Grafik ist auch nicht so übel. Ich als grosser Giger und Alien Fan hatte auf alle Fälle meine Freude an den Bildern, Texturen, Hintergründen und Xenos. Zur Grafik dann aber mehr weiter unten.

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Multiplayer
Leider, leider hatte ich keine Möglichkeit Multiplayer live zu spielen. Einige Kritiker meinten ja, der Multiplayer Mode könnte ein Grund sein sich das Spiel zu kaufen, vor allem weil die KI-NPCs wie oben schon erwähnt eben nicht die hellsten Leuchten sind. Echte Menschen sind halt die besseren Kumpels als KI’s wenn es um’s Überleben geht, , , ausser die echten Menschen könnten die grottendämlichen Xenomorph ersetzten…und  genau das geht auch !

Aliens Colonial Marines Team Deathmatch Gameplay

Dieses Video ansehen auf YouTube oder auf Easy Youtube.

Sound und Grafik
Die Musik in Aliens: Colonial Marines lehnt sich stark an dem Film an (ich glaube es waren sogar die gleichen Komponisten am Werk) und passt extrem gut zum Ambiente. Was nicht gefällt ist die schlechte Vertonung. Die Lippen der Figuren bewegen sich zwar beim Sprechen, aber eher so als würde der Sprecher ein Fischerman Friends mit Schweppes wiederkäuen statt Laute zu artikulieren. Aber das ist nicht so schlimm, dass sind wir uns schon von anderen aktuellen Titeln gewohnt. Was ich mir nicht gewohnt bin ist die übertriebene Betonung der einzelnen Sätze, manchmal klingt es dermassen überspitzt das es einer Satire näher kommt als der gewollten Realität. Abhilfe kann man sich hier wahrscheinlich schaffen indem man den Titel auf english spielt. Da werden die Kommentare zum Teil von den Schauspielern aus dem Film gesprochen.

Was die Grafik von Aliens: Colonial Marines angeht, muss ich persönlich auch wieder sagen ; Ich fand’s auch nicht sooo schlecht. Anscheinend hat der letzte Patch viel gebracht und vor dem Patch hab ich das Spiel nicht gesehen.  Die Texturen waren auf alle Fälle nicht so schlecht das es mir ausserordentlich negativ aufgefallen wäre. Die Grafik ist meiner Meinung nach einer der wesentlichen Faktoren für die grossartige Atmospähre im Spiel. Da wurden viele Details aus der Arbeit von Giger eingebracht  und auch die kleinen Hinweise auf das Universum von Ridley Scott haben mir gut gefallen.

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Steuerung
Gesteuert wird Aliens: Colonial Marines genau so wie es sollte, nämlich so wie in allen anderen Ego-Shooter auch. WASD zum bewegen, linke Maustaste Primärfeuer, rechte Maustaste Sekundärfeuer, Nahkampf mit V, Nachladen mit R.
Eine genaue Tastenbelegung findet sich wie immer unter Einstellungen und da kann man auch alles ändern, so fern man das will. Die Marines-Steuerung weicht ein klein wenig von der Xenomorph-Steuerung ab, dies aber nur weil der Xenomorph keine Schusswaffen hat und dementsprechend auf seine eigenen „Waffen“ angewiesen ist. Ich hatte überhaupt keine Probleme mit der Steuerung und mein Logitech G13 war auch recht schnell richtig eingestellt.

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Fazit für Gamer
Ehrlich Leute, dieses Spiel ist besser als ein Ruf. Nicht DER hypermegasuper-Shooter, aber ein richtiger Shooter durch und durch. Ich meine, was erwartet Ihr von einem Shooter ;

  • Knarren..sind da, genug verschiedene und das mit mehreren Varianten
  • „Sachen“ abknallen….sind genug „Sachen“ da die Ihr umnieten könnt
  • Atmosphäre….könnt Ihr haben ist im Game reingepackt worden
  • Strategie….habt Ihr im Multiplayer Modus

Von dem her habt Ihr (fast) alles was Ihr z.Bsp. in Battlefield 3 auch habt, einfach noch mit Aliens statt nur mit gegnerischen Soldaten.
OK, man hätte mehr aus dem Game machen können und OK die Grafik ist ab und an schon ein wenig altbacken,  jaaa auch das Gameplay fordert einem nicht wirklich, aber ein Shooter ist eben ein Shooter.
Zasch, nachladen, Peng, nachladen, Bummmms, nachladen, Waffen updaten, Medipacks suchen, am Leben bleiben.

Klar man kann es sicher besser machen, vor allem wenn man dazu vier Jahre Zeit hat und die Erwartungen auf das Spiel recht hoch sind. Aber ich finde viele Berichte die ich gelesen habe diesbezüglich für übertrieben. Wenn man den ganzen Schrott berücksichtigt die als Spiele verpackt sonst noch auf den Markt kommen, würde ich Aliens: Colonial Marines in das zweite Drittel qualifizieren. Sicher nicht was vom Besten das ich gespielt habe, aber sicher in der besseren Durchschnittsklasse…Empfehlen würde  ich das Spiel vor allem all den Alien Freunden da draussen. Auch Shooter Freunden rate ich nicht unbedingt von diesem Spiel ab. Mindestens der Multiplayer Modus dürfte auch die Strategen unter Euch zufrieden stellen, vor allem in Anbetracht der Tatsache das man nicht nur als Soldat, sondern auch als Xenomorph in die Arena rein darf.

Game-Fokus.CH Award für Aliens: Colonial Marines (PC)
Game-Fokus.CH Bewertung: 7 Punkte von 10

Game-Fokus.ch Bewertung für Aliens: Colonial Marines (PC):
7 Punkte von maximal 10 möglichen Punkten.

 Mir hat das Spiel gar nicht mal soo schlecht gefallen. Ich stehe auf die Alien Filme und ich finde die Atmosphäre aus den Filmen ist hier recht gut eingefangen worden.

Fazit für Eltern
Ja liebe Eltern, auch wenn Ihr nicht den ganzen Bericht gelesen habt, sondern nur dieses Fazit hier, ist ja wohl klar was nun kommt, oder ? Aliens und Soldaten in einem Spiel ? Yep genau, voll das non-go für unsere Kids hier. Auch wenn der abgebrührte Hardcore Zocker die Aliens zum Teil schon fast spassig wahrnimmt, ein Kind sieht das sicher nicht so. Die Viecher sind auch in diesem Spiel keine Teletabis und sie tanzen für die Soldaten auch keinen Ententanz. Der einzige Grund wieso die Aliens sich in diesem Spiel aufhalten, ist es den Spieler auf fiese Art und Weise um die virtuelle Ecke zu bringen. Dabei gehen die Xenomorphs nicht zimperlich vor und erschrecken einem ab und an gehörig weil sie so hinterrücks aus einer Ecke auftauchen die man vorher gar nicht gesehen hat. Freundlich sehen die Aliens übrigens auch nicht auch und ich bin sicher das unsere Kinder davon eher ein paar unruhige Nächte davon tragen, statt sich darüber zu amüsieren…und wenn wir schon dabei sind ; die ganze Gegend in Aliens: Colonial Marines macht auf mich wirklich nicht den Eindruck als sollten Kinder sich das ansehen. Wenn Ihr Euren Kindern erlaubt die Alien Filme anzuschauen, dann könnt Ihr Euren Kinder von mir aus das Spiel auch kaufen. Ich persönlich halte meine Kleinen von dem Filmen, wie auch von diesem Spiel fern, und das mindestens bis sie 16 Jahre alt sind.

Die PEGI Empfehlung fürAliens: Colonial Marines lautet ab 18 Jahren und die USK Empfehlung lautet ab 18 Jahren.
Ich hab damit keine Probleme und schliesse mich dieser Empfehlung an. Mein Hinweis auf die 16 Jahre weiter oben bezieht sich hauptsächlich auf die Alien Filme die alle das Label FSK 16 tragen. Ich tendiere für dieses Spiel allerdings schon eher in Richtung 18 Jahren, vor allem weil ich persönlich der Meinung bin, das Computerspiele intensiver wahrgenommen werden als Filme.
Erstaunlicherweise benützt PEGI für Aliens: Colonial Marines nicht das Label „Angst“ und das obwohl schon der Hersteller damit Werbung macht. Entweder hat Gearbox hier wirklich versagt, oder die PEGI Tester sind abgebrühte Hardcore Zocker, die vor gar nichts Angst haben (?) Ich würde das Label „Angst“ hier einsetzten wenn ich für PEGI arbeiten würde und ich hoffe PEGI verzeiht es mir, dass ich das Label hier aufliste, obwohl es PEGI nicht tut.

Die ausschließliche Empfehlung für Erwachsene kommt zur Anwendung, sobald die dargestellte Gewalt grausam wirkt und/oder bestimmte Gewaltarten dargestellt werden. Was genau grausame Gewalt ist, ist sehr schwer zu definieren, da diese Einschätzung häufig stark subjektiv ist, aber im Allgemeinen wird so die Darstellung von Gewalt bezeichnet, die beim Betrachter Abscheu hervorruft.

Spiel verwendet Schimpfwörter.

Spiel bereitet kleinen Kindern Angst oder ist gruselig.

Das Spiel enthält Gewaltdarstellungen oder verherrlicht/verharmlost Gewalt.

Spiel kann online gespielt werden.

Keine Jugendfreigabe gemäß § 14 JuSchG.

Da diese Spiele nahezu ausschließlich gewalthaltige Spielkonzepte thematisieren und häufig eine düstere und bedrohliche Atmosphäre erzeugen, sind sie ausschließlich für Erwachsene. Zu den Genres gehören Ego-Shooter, Action-Adventures und Open-World-Games. Hintergrund der jeweiligen Story sind beispielsweise kriegerische Auseinandersetzungen oder brutale Kämpfe zwischen rivalisierenden Gangs.

 

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