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Gaming … auch für Eltern

Geschrieben von Gregor Vom Dezember - 4 - 2012 Kommentar

Wieder einmal sind die Aliens bei uns in Form eines neuen Monster -Gaming – Laptop gelandet. Alienware ist wahrscheinlich der größte Markenname in der spielenden Computerindustrie und die Jungs sind für ihre auf Zocker ausgelegten Computer bekannt wie grüne Hunde. Es ist dementsprechend keine Überraschung, dass die Leute da wissen was sie tun, wenn es um massive Powersysteme in kompkaten Gehäusen geht. Der Alienware M17x R4 ist ein Beispiel dessen, wie man Desktop Power in einen ansprechenden, portablen Highend-Rechner packt. Eine der am meisten gelobten Eigenschaften über von Alienware gemachte Systeme ist, dass sie gebaut werden, um die Straße zu übernehmen und Feinde in höchster Perfektion umzunieten. Wie sich die Außerirdischen auf unserem Planeten zurecht finden erfahrt ihr in diesem Bericht.

Ausserirdische Geschichte

Die Gehäuse der Alienware Maschinen basieren auf einem Design von Chieftec und durch die aussergewöhnlichen, an außerirdische angelehnten Formen der Gehäuse wird man sofort erkennen, dass man keinen 0815 Computer vor sich stehen hat. 1996 gründete Nelson Gonzales und Alex Aguila in den Vereinigten Staaten das Unternehmen Alienware. Die Firmenzentrale hat ihren Sitz in Miami(U.S.A) und gibt es auch eine europäische Zentrale die sich in Irland befindet. 2006 wurde Alienware an die Firma Dell verkauft, wobei Alienware noch unter eigenem Namen weiter läuft und auch entwickelt. Irgendwie wird man auch den Verdacht nicht los, dass die Alienware-Technologie Ihren Weg in Spielecomputer von Dell gefunden hat (und nicht umgekehrt!).  Alienware verbaut fast ausschließlich Markenware und sieht sich hier klar in der Qualitätsanbieter-Klasse, welches auch das hohe Preisniveau rechtfertigen soll. Etliche Leute mukieren sich über Alienware ; „man könne für weniger Euronen gleichstarke und evtl. auch leistungsfähigere Pc´s zusammenbauen und das Gehäuse alleine würden den recht hohen Preis nicht rechtfertigen„. Wir von Game-Fokus.ch sagen dazu nur ; „Das sind wahrscheinlich alles so arme Schweine die noch nie die Chance hatte, ein solches System ausgiebig zu testen 😉

Erster Eindruck

Also das Design des M17x R4 hat mich gleich mal von den Socken geschlagen. Einen „futuristischeren“ Laptop habe ich noch nie in meinen Händen gehalten. Ich war am Anfang ein wenig verunsichert ob mir da nicht vieleicht eine Induktionsherdplatte geschickt wurde, doch der markante cool-silber-glänzenden Alienkopf  auf der Oberseite des Geräts vermittelte mir als Hardcore – Zocker ganz klar :“ Da muss vieeel Power drinstecken“.

Zuerst fand ich die „gummige“ Oberfläche etwas plump und komisch anzugreifen. Aber das hat sich schnell gelegt und als ich das Laptop das erstemal aufklappte und den „On – K(n)opf“ bediente, schmeichelte mir die wunderbar beleuchtete  Tastatur und der ebenfalls beleuchtete Alienware – Schriftzug die Augen.

 

Auf der linken und rechten Seite des M17x R4 befinden sich einige Anschlüsse(zu denen wir später noch etwas näher eingehen werden) die man nicht missen möchte wenn man mal nicht unterwegs ist und vielleicht als Student oder Pendler auch kurz – oder  längerfristig in einer stationären Unterkunft sein Dasein fristet.

 

Auf der Hinterseite befinden sich nur die Lüfteröffnungen und der Netzanschluss. Die Front sieht mit den eingebauten Lautsprechern sehr annehmbar aus. Durch die mit Lüftungs – Lochblech versehenen „Nasenlöcher “ komt ein unglaublich satter Ton aus der Maschine.

 

Ich habe natürlich auch unseren Bericht über den Alienware X51 gelesen und kann beim M17x R4 keine Lockerung zwischen Netzkabel und Eingangsbuchse feststellen. Alles sitzt satt, nix hat Luft, nix wackelt.

 

Das oben gumimerte Gehäuse und die Tastaturfläche die mir am Anfang ein wenig komisch vorkamen, waren mit der Zeit richtig angenehm zu greifen. Leider sind die Querstreben bei den Lautsprecheröffnungen aus schnödem Plastik. Das macht dann leider ein wenig den Eindurck als könnten die nach längerem Gerbrauch durchaus mal abbrechen. Da wäre Aluminium wahrscheinlich die bessere Wahl gewesen. Aber alles in allem, kann ich nach dem ersten Eindruck verkünden ; „Ein optisch sehr schöner und vor allem ein sehr leiser Laptop den ich von den Ausserirdischen zwecks Test zur Verfügung gestellt bekommen habe.

Anschlüsse

linke seite:

1.) Lan – Anschluss

2.) VGA – Anschluss

3.) HDMI – Out

4.) Display – Port

5.) USB – 3.0    2-mal

6.) Audio – Line-in / Line-Out / Mic / Digital

 

rechte Seite

1.) BlueRay – Player

2.) Karten – Slot

3.) USB – 3.0    2-mal

4.) eSATA – Anschluss

5.) HDMI – In (z.B Xbox360, Playstation3, BlueRay-Player, etc.)

Tochpad und Tastatur

Durch die angenehme Größe des 17 Zöllers können sich durchaus auch Office – Anwendungen erledigen lassen. Alienware hat erfreulicherweise beim Num – Pad nicht gespart und auf großartiger Weise alles in das Gehäuse hinein bekommen. In der oberen rechten Ecke finden sich einige Zusatzknöpfe die die Bedienung sichtlich erleichtern.

Die Tasten sind alle in Alienware-manier von hinten bunt beleuchtet. Welche Farbe man haben möchte kann man später nach eigenem Ermessen wählen.  Ob einfarbig oder Farbwechsel, dem User sind diesbezüglich keine Grenzen gesetzt.

Die obere Tastenreihe:

1.) Alienkopf (On – Button)

2.) Volume – Up

3.) Volume – Down

4.) Mute

5.) Rewind

6.) Play/Pause

7.) Forward

8.) Eject

9.) W – Lan/Wi-Fi

10.) Alienware Command Center

Die Power gibts hier :

Hardware
Prozessor: Intel Core i7-3610QM
Prozessor – Grundtakt: 2,3 GHz
Prozessor – Turbotakt: 3,3 GHz
Prozessor – Fertigung 22 nm
Prozessor – Cache 6 MB
Arbeitsspeicher 16 GB – DDR3
Grafikkarte AMD Radeon HD 7970M
Grafikkarte – Grafikspeicher 2 GB
Festplatte 1x 64 GB + 1x 500 GB
Festplatte – Geschwindigkeit SSD + 7200 rpm
Optisches Laufwerk Blu-ray
Eingabegeräte
Tastatur – Tastengröße: 12 x 13 mm
Tastatur – Tastenabstand: 7 mm
Tastatur – Anzahl der Tasten: 105
Tastatur – Numblock: ja
Touchpad – Multitouch: ja
Anschlüsse
HDMI: 2 (1x In, 1x Out)
DisplayPort: 1
VGA: 1
USB 2.0: 1
USB 3.0 4
eSATA: 1
Audio: Line-in / Line-Out / Mic / Digital
Gehäuse
Akku: 90 Wh
Material: Kunststoff
Abmessungen: 406 x 321 x 52
Monitor
Display – Diagonale: 17,3 Zoll
Display – Auflösung: 1920 x 1080
Display – 3D-fähig: nein
Display – Glare-Type: ja
Display – LED: ja

 

Neben der Hardware, macht vor allem die Software ein gutes System aus. Wie in den vorherigen Modellen kommt auch beim M17x R4 wieder das  Alienware Command Center zum Einsatz.

AlienFX regelt die Farbe der Beleuchtung. Wobei es sich hier nicht um einen statischen Farbwechsel handelt. Die Beleuchtung kann nach Ereignissen angepasst werden. Würde man als Beispiel Antivir starten würde die Beleuchtung auf rot(meine Einstellung) umschalten. Natürlich ist es auch immer noch möglich eigene Farben-Verläufe anzupassen und die dann wechselnd auf dem M17x R4 durchlaufen zu lassen.

AlienFusion, regelt die  Energiesparpläne und

AlienAdrenaline ist ein sehr nettes App um Spiele erweitert starten zu lassen. D.h, noch bevor Battlefield 3 gestartet wird öffnet sich Teamspeak 3 und die Beleuchtung wechselt automatisch, so wie man es vorher konfiguriert hat.

Benchmarks

Um einen Eindruck der Leistung zu bekommen, praktizieren wir zuerst einmal ein wenig Theorie und lassen ein paar Performance Test’s laufen. Die hier angeführten Test´s wurden mir von freundlicherweise von der Firma Dell zur Verfügung gestellt, da sich meine Festplatte (auf meinem eigenen Gaming-Tower) leider verabschiedet hat und ich dummerweise kein Backup gemacht habe (wer sichert ist feige, oder ?)

Cinebench R11.5

Cinebench ist eine plattformübergreifende Test-Suite, mit dem die Leistungsfähigkeit des Computers gemessen wird. Cinebench basiert auf MAXON´s vielfach ausgezeichneter 3D-Software CINEMA 4D, die weltweit von zahlreichen Studios eingesetzt wird, um atemberaubende Animationen zu erzeugen. Software von MAXON wurde auch in zahllosen Hollywood-Blockbustern verwendet, z.B. Spider Man, Star Wars, Die Chroniken von Narnia, um nur einige zu nennen. Cinebench ist ein gutes  Werkzeug, um die Leistung verschiedener CPUs und Grafikkarten zu vergleichen, sowohl auf Windows XP als auch Macintosh. Der Test besteht aus zwei Teilen – dem Leistungstest für die Grafikkarte und dem für die CPU.

Hier wurden 6.23 Punkten und 65,88 FPS errechnet.

3DMark 11

3DMark ist ein Benchmark-Programm, welches seit 1999 von Futuremark (früher MadOnion) herausgebracht wird, um die Leistung aktueller Grafikkarten und PC-Systeme zu ermitteln und miteinander zu vergleichen. Die ermittelten Werte werden, zwecks einer Vergleichbarkeit, in Punktzahlen umgerechnet. Zwischen den 3DMark-Versionen sind die Punktzahlen nicht vergleichbar, da unterschiedliche DirectX Versionen zum Einsatz kommen. 3DMark Vantage wurde im April 2008 von Futuremark auf den Markt gebracht und benötigte Windows Vista als Betriebssystem, ebenso wie einen DirectX 10-Grafikbeschleuniger. Erneut gab es eine kostenlose Variante, bei der die Testergebnisse nur online betrachtet werden können und mehrere kostenpflichtige Versionen mit umfangreicheren Funktionen. Erst später wurde die Basis-Version ohne zusätzliche Kosten bereitgestellt, womit im Gegenzug zur Trial-Version unbegrenzte Testläufe möglich waren.

3DMark  rechnete 5822 Punkte und 3DMark Vantage 21855 Punkte aus.

Unigine Heaven

Ebenfalls für Gamer: Der Unigine Heaven ist ein umfassendes Benchmark-Tool für alle möglichen Rechner. Aber auch hier liegt der Fokus auf der Spiele-Performance. Neben dem 3DMark hat sich der Heaven-Benchmark auf Basis der Unigine-Engine zum wichtigsten Tool für Gamer entwickelt. Im Gegensatz zu vielen anderen Programmen gibt Heaven die gemessenen Bilder pro Sekunde aus. Dazu rendert der Benchmark eine vorgegebene Szene und ermittelt den Durchschnitt. Da die Engine alle gängigen Grafik-APIs wie DirectX 9, DirectX 10, DirectX 11 und OpenGL 4.0 unterstützt, kann man seinen kleinen Liebling in allen denkbaren Szenarien überprüfen. Eines der wichtigsten Features von DirectX 11 ist Tesselation. Prinzipiell geht es dabei um das Zerteilen eines groben Dreiecksgitters in feinere Formen. Somit lassen sich die Charaktere in Computerspielen deutlich hübscher darstellen und selbst Feinheiten der Haut oder Kleidung detailliert zeigen. Auch die neueste Version von OpenGL (4.x) unterstützt Tesselation. Da es sonst nur sehr wenige gute Benchmark-Tools für OpenGL gibt, verfügt Unigine Heaven hier nahezu über ein Alleinstellungs-Merkmal.

Unigine Heaven rechnete hier 83 FPS aus.

Battlefield 3  1920×1080 ultra AA:4x MS AF:16x
Alienware M17x R4
Radeon HD 7970M / Core i7-3610QM
34.7 fps ∼51%
Schenker XMG P702 PRO
GeForce GTX 675M / Core i7-2670QM
24.2 fps ∼36%      -30%
Schenker XMG P501 PRO
Radeon HD 6990M / Core i7-2630QM
21.9 fps ∼32%      -37%
MSI GT70
GeForce GTX 670M / Core i7-3610QM
19.9 fps ∼29%      -43%
Mafia 2  1920×1080 high AA:0x AF:16x
Alienware M17x R4
Radeon HD 7970M / Core i7-3610QM
 88.8 fps ∼62%
 Schenker XMG P702 PRO
GeForce GTX 675M / Core i7-2670QM
 66 fps ∼46% -26%
 Schenker XMG P701 PRO
Radeon HD 6990M / Core i7-2760QM
 62 fps ∼43% -30%
 MSI GT70
GeForce GTX 670M / Core i7-3610QM
 54.1 fps ∼38% -39%
StarCraft 2 1920×1080 ultra
Alienware M17x R4
Radeon HD 7970M / Core i7-3610QM
99.2 fps ∼83%
Schenker XMG P702 PRO
GeForce GTX 675M / Core i7-2670QM
59.9 fps ∼50% -40%
Schenker XMG P701 PRO
Radeon HD 6990M / Core i7-2760QM
63.5 fps ∼53% -36%
MSI GT70
GeForce GTX 670M / Core i7-3610QM
48.6 fps ∼41% -51%

Für meinen persönlichen Test musste Battlefield 3 herhalten und stellte mit Verwundern fest, wie flüssig dieser Shooter über das LED – Display flimmerte. Von ruckeln keine Spur. Da ich mit dem Touch – Pad einfach nichts anfangen kann wenn es ums Thema zocken geht, nahm meine R.A.T 7 zur Hand und fing an mich in den Bann der Außerirdischen zu begeben. Nach der ersten, zweistündigen Zockersession war ich etwas verwundert warum es so ruhig war und ich eigentlich „fast“ kein Lüfter – Geräusch hörte. Desweiteren konnte ich durch meinen 55″ Samsung 3D Led dieses Game sogar mit dem dem M17x R4 in Stereoskopischem 3D bewundern, und musste auch hier feststellen das die Grafik beziehungsweise die Lautstärke noch immer vom Feinsten war. Zwar drehte der Lüfter etwas höher als normal, doch der Ausserirdische blieb trotzdem angenehm ruhig.

Einen weiteren Test führte ich mit Anno 1404 Venedig durch. Das Spiel ist zwar nicht mehr so taufrisch aber durch die Masse an Personen die sich mit der Zeit in den Städten anfangen zu tummeln wird dieser Titel mit der Zeit heftig grafiklastig. Ich hatte bei meinem „Test“ über 20.000 Personen

und mehr als 20 Schiffe auf ein paar Inseln aufgeteilt. Die Grafikeinstellungen waren natürlich auf dem absoluten Maximum  um zu sehen wie es danach mit komplett heraus gezoomter Kamera aussieht und ob hier vielleicht etwa zu ruckeln beginnt.

Aber auch hier Fehlanzeige ;  „WOW“ keinen einzigen Ruckler, keine Verzögerung, alles flüssig und sahnig. Die 50 fps taten das Übrige dazu meine Begeisterung zu steigern.

Alles in allem wurde Battlefield 3 und Anno 1404 – Venedig in den höchsten Einstellungen inklusive der 3D – Option bei (BF3) auf  dem M17x – R4 ohne irgendwelche Probleme mit Ruckler oder etwa kurz zeitigen „freezes“ über 10 Stunden gespielt. Hier konnten beide Spiele neu(Battlefield 3) und schon etwas älter (Anno1404 – Venedig) in höchster Auflösung und Kantenglättung dargestellt werden. Besser gehts also wirklich nicht….

Multimedia-Machine (?) (!)

Auf jeden Fall kann der Alienware M17x – R4 auch als Multimedia Maschine durchgehen, da man den Laptop mühelos an jedem Heimmonitor und an jeden neuen Fernseher mit „HDMI“ Anschluss anstöpseln kann. Auch durch die unglaublich niedrige Betriebslautstärke macht die Maschine  im besiedelten Wohnzimmer eine gute Figur. Beim DVD/Blue – Ray gucken sowie beim zocken will man ja nicht unnötige Lüftergeräusche um die Ohren geblasen haben. Durch einen externen HDMI Anschluss ist es sogar möglich, den Ausserirdischen als Monitor zu benutzen. Sei es eine X-Box 360, Playstation 3, oder vielleicht auch schon eine Nintendo Wii U, mit dem M17 kann man im Wohnzimmer zocken und die Frau darf auf dem grossen LCD immer noch ihre Lieblingssendungen gucken. Natürlich könnte man auch einen alten DVD – Player anschließen, wobei ich mir nicht sicher bin warum man dieses tun sollte da ja ein BlueRay Combo Laufwerk eingebaut ist. Apropos BlueRay und DVD ; ich habe den VLC – Player für Filmwiedergabe verwendet und konnte alles mühelos bedienen. Meine Playstation 3 wurde für die Dauer des Einsatzes des Alienware M17x -R4 im Kasten verstaut, da Movies glotzen auf dem M17X um einiges angenehmer war.

Ausserirdische Zielgruppen

1.) Hardcore-Zocker

Durch das „fette“ Aussehen des Alienware  M17x – R4 erkennt man sofort das dies nicht nur ein simpler Laptop ist, sondern das da unter dem Deckel schon mächtig Power schlummert. Für einen Gaming – Laptop der mit so viel toller Technik vollgepumpt ist wirkt das Gerät doch noch solide und man kann mit dem Teil ohne schlechtem Gewissen auf ner große Lan – Party aufkreuzen. Was die Power angeht ist man garantiert in den vorderen Rängen dabei und durch den coolen Look kann man ordentlich herumprotzen.

2.) Multimedia-Enthusiasten

Sicher auch eine Gruppe die für den Alienware M17x -R4 prädestiniert ist. Auch hier sollte wie beim Alienware X51 Wireless Peripherie (Tastatur, Maus oder auch Fernbedienung) besorgt/gekauft werden damit man ihn wirklich als Multimedia Maschine verwenden kann. Obwohl der M17x -R4 so eine Monster Maschine mit einer mächtigen Grafikkarte ist , kann man sich über ein ungetrübte Filmvergnügen freuen. Weder der Lüfter noch das Laufwerk machen laute Nebengeräusche und beeinträchtigen damit das Audio und/oder Videovergnügen .

3.) M17x – R4 statt einer Spielekonsole im Wohnzimmer ?

JA!!! Wie ich oben schon geschrieben habe, habe ich während der Testzeit meine Playstation 3 im Kasten verschwinden lassen. Ich bin sehr überzeugt von der Playstation 3 , vor allem von der Grafik, doch muss ich leider sagen, dass die Lautstärke meiner PS3 echt übel ist und das Filmschauen damit keinen wirklichen Spaß mehr macht nachdem ich erlebt habe wie der M17X R4  das kann. Durch Eingabe von Maus und Tasstatur macht es um einiges mehr Spaß  mit dem M17x – R4 im Internet zu surfen als bei einigen Konsolen bei denen der Browser in die Tonne zu treten wäre. Es gibt zwar nicht so umfangreiche Peripherie wie Kinect(Microsoft, X-Box 360), PSMove(Sony, Playstation 3) oder auch WiiMote(Nintendo Wii) aber es gibt ja USB – Controller für den PC.  Konsolen-gewohnte-Spieler könnten sich z.Bsp eine Hydra reinziehen und sind dann ist man schon fast wieder auf Augenhöhe mit den anderen Konsolenzocker die mit ihrer „speziellen“ Peripherie-Hardware angeben wollen.

4.) Office Anwender

Büroanwendungen sind ebenfalls mühelos zu bewältigen, da durch die super Platzanordnung auch ein Num – Pad eingebaut werden konnte kann man wie gewohnt auf der rechten Seite die Zahlen eingeben ohne sich unnötig mit den oben angelegten Zahlen rum-zu-ärgern.

5. Nerds mit dicker Brieftasche

Wie gesagt, Alienware’s sind nicht billig. Weder in der Ausführung noch im Preis. Dafür bekomm man eine coole Magina, mit Beleuchtung und prestige-trächtigem Alienkopf auf der Rückseite. Wenn es einem wichtig ist, am nächsten Piraten Parteitag oder am Chaos-Treff so richtig Eindruck bei seinen Nerd-Kollegen zu schinden, dann MUSS man einfach so eine Kiste haben. Nebenbei bekommt man aber auch nen richtig guten Computer mit dem man eine Menge cooler Nerd-Sachen in Rekordzeit erledigt bekommt.

Fazit

Alienware hat uns für diesen Test das Top-Modell aus der M17x – R4 Reihe zur Verfügung gestellt. Dieses Modell kostet im Dell Online Shop €1849.-. Für dieses Geld bekommt man ganz sicher auch einen Gaming-PC der mehr Leistung beinhaltet, aber der M17x – R4 bietet im Vergleich zur Marke Eigenbau  ;

1.)  Perfekt aufeinander abgestimmte Komponenten wie wir es von Alienware gewohnt sind.

2.) Die Lüfter springen nur an wenn nötig und halten das System dadurch extrem leise.

3.) Es sind zwei Grafikkarten vorhanden, 3D Power wird automatisch ein/ausgeschaltet wenn benötigt, das spart Strom und Lärm.

4.) Gadgets wie das einstellbare Licht sind schon eingebaut.

5.) Die mitgelieferte Alienware Software ist eine echte Bereicherung.

Das schön geformte Laptopgehäuse vermittelt eindeutig das hier etwas aussergewöhnliches im Raum steht. Ich hätte mich persönlich noch über eine fetzige Alienware Maus mit passender Beleuchtung gefreut , da sich ein Shooter damit einfach schöner und angenehmer zocken lässt, anstatt mit dem Pad herum zu fummeln. Aber für einen Aufpreis bekommt man bei Alienware auch eine passende Maus die dann sogar beleuchtet und zu hundert Prozent Spiele tauglich ist.

Was mich so beeindruckt hat ist ; Das Teil kommt an, man packt es aus, schließt es an und startet das Monster. Spiel und/oder Steam installieren und loslegen. Gadgets und Lüfterregelung alles inklusive. Das Rundumsorglospacket, herum-protz-Garantie inklusive. Das klappt beim selbstgebauten Zocker-Monster auf keinen Fall so flüssig und einfach.

Leider musste ich „meinen“ Test – M17x R4 mit Tränen in den Augen wieder zurück geben. Ich hätte das Ding sofort gegen meinen teuren, aufgepimpten Zocker-Tower eingetauscht. Allerdings,,,was soll Alienware mit all den Zocker-Türmen anstellen, wenn sie sich auf den Deal eingelassen hätten ? Ich werde noch eine Weile still, leise und versteckt vor mich hinweinen und der guten Tagen gedenken an denen ich Hand an dieses Super-Teil legen konnte….sry Leute, ich brauch schnell ne kleine Pause, die Tränen drücken schon wieder und vernässen mir meine Tastatur…..sniff…sniff

Ich persönlich werde mir das Teil garantiert holen sobald ich meine Ausbildung fertig habe, und ich werde dann jedem meinen Alienware M17x -R4 zeigen und ihnen den Kauf sehr empfehlen, damit wir alle volles Spielvergnügen haben können. Auch meiner Familie, die viele Office Anwendungen ausführen oder auch meinen Multimedia Kumpels werde ich dieses Gerät empfehlen.

Game-Fokus.CH Award für Alienware M17x R4 Gaming Laptop

Game-Fokus.CH Bewertung: 10 Punkte von 10

Game-Fokus.ch Bewertung für den Alienware M17x – R4:
10 Punkte von maximal 10 möglichen Punkten.

Der Alienware M17x – R4 ist auf der im Dell Online Store, je nach Aufbau, zu einem Preis von € 1499.- – € 1849.- erhältlich.

Achja, und ich bedanke mich ganz herzlich bei Nadine Heske und Markus Schütz die mit mir und diesem Testbericht so viel Geduld bewiesen haben (Schuld daran war meine abgerauchte Harddisk !) Alienware macht nicht nur coole Computer, da arbeiten auch ganz tolle Leute !

Und zum Abschluss, hier noch ein paar schöne Bilder von der Alienware Website.

(ich geh jetzt noch ein wenig nach Draussen damit meine Frau nicht sieht das ich schon wieder leise vor mich hinweine 😉

 

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